Verlag Philipp von Zabern


ANTIKE WELT
€ 12,80

Bibliografische Daten

26.01.2011;
ISBN 978-3-8053-4293-3

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Zeitschrift für Archäologie und Kulturgeschichte
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Antike Welt 2011/01

Zeitschrift für Archäologie und Kulturgeschichte

Zeitschrift für Archäologie und Kulturgeschichte

Berühmte Frauen: Matronen – Mütter - Mörderinnen

Was machte sie eigentlich so gefährlich, die oft bildschönen Kaisergattinnen im alten Rom? Warum wurden die Ehefrauen und Mütter römischer Kaiser schließlich doch selbst Opfer von Verleumdungen, Intrigen und Mordkomplotten? Das Titelthema der ANTIKEN WELT 1/2011 gewährt einen Blick in die Geschehnisse hinter den Palastmauern der römischen Kaiserzeit.

Obwohl die Ehefrau eines römischen Kaisers faktisch keine politische Macht hatte, zog sie oft die Fäden im Hintergrund. Vor allem dann, wenn es um die dynastische Nachfolge ging und damit um die Inthronisierung ihrer Söhne. So geschehen im Fall der Agrippina minor, Gattin des Kaisers Claudius und Mutter des berüchtigten Kaisers Nero. Doch auch die eher sittsamen und tugendhaften Frauen an der Seite römischer Idealkaiser, wie Faustina minor, die Gattin des Marcus Aurelius, wurden von der Geschichte mitunter eher schlecht behandelt. Lesen Sie wie es geschehen konnte, dass eine Mutter von mindestens acht kaiserlichen Kindern in der Geschichtsschreibung zur Ehebrecherin abgestempelt wurde.
Ein heiß diskutiertes Thema von hoher Aktualität greift ANTIKE WELT mit dieser Ausgabe ebenfalls auf: die Verschleierung der Frau! Wir zeigen die tatsächlichen historischen Ursprünge einer nur scheinbar den muslimisch-orientalischen Gesellschaften entspringenden Sitte auf.

Erfahren Sie außerdem mehr über eine beinahe vergessene Megalithkultur in Südfrankreich. Die Véraza-Kultur hat zahlreiche Menhire und Dolmen in mitunter unberührter Landschaft hinterlassen. Diese sind immer einen Ausflug wert.

Fernab der archäologischen Pfade im Mittelmeerraum, warten chinesische Archäologen mit erstaunlichen Erkenntnissen und Entdeckungen auf. Hierzu zählt ein über 2000 Jahre altes Grab in der ostchinesischen Provinz Jiangsu, das eine Frauenbestattung von kaum gekanntem Prunk beherbergte. Die Betrachtung des Römischen Reiches, seiner politischen Mechanismen und kulturellen Erfolge lohnt sich immer wieder. Unter dem Titel „Rom – das andere Imperium“ versuchen wir das Erfolgsrezept dieses gigantischen Weltreiches neu zu beleuchten.

Dass noch lange nicht jede archäologisch-historische Erkenntnis der Erde entrungen wurde, beweisen zwei Neufunde aus Zypern und Ägypten. Bei dem einen handelt es sich um einen königlichen Sarkophag aus Alt-Paphos, der Licht in die Frühgeschichte der Insel bringen soll. Bei dem anderen Fundstück haben wir es mit den Bruchstücken einer kolossalen Statue des ägyptischen Pharao Amenophis‘ III. zu tun.

Dort, wo scheinbar nur noch Wüste ist, genauer am Rande der Sahara, graben deutsche Archäologen ein römisches Kastell der Spätantike aus. Lesen Sie in dieser Ausgabe, warum und gegen wen das Römische Imperium seine Grenzen im 3. Jh. n. Chr. noch einmal verstärkte.

 

Außerdem in diesem Heft

 

Haithabu, die berühmte Handelsstadt der Wikinger ist nun um eine neue Attraktion reicher: Das Museum der wikingerzeitlichen Siedlung hat eine neue Dauerausstellung erhalten, die wir hier vorstellen. Dass so manche Universitätssammlung beachtliche Ausstellungen bereit hält, beweist die Abguss-Sammlung der Universität Heidelberg. Dort befasst man sich mit der frühen Seefahrt der Bronzezeit in der ägäischen Mittelmeerwelt.

Welch ungewöhnliche Wege die frühe Forschung in Etrurien nahm, zeigt ein Beitrag über August Kestner. Bekannt wurde er eher durch das nach ihm benannte Museum August Kestner in Hannover. Dass er selbst zu Beginn des 19. Jhs. Ausgrabungen in Etrurien durchführte, ist nur wenigen bekannt. Lesen Sie in dieser Ausgabe mehr dazu.