
Grabinschriften als Spiegel römischen Lebens
Grabinschriften vermitteln Lebensbilder bekannter und unbekannter Römer und verleihen den Toten ein Stück Unsterblichkeit - vom Sklaven bis zum Kaiser!
Das Werk ist aus mehreren Gründen nützlich, u.a. auch deshalb, weil sich fast alle hier dokumentierten Monumente in einem ziemlich kleinen Umkreis des ehemaligen antiken Roms oder in bekannten Museen befinden und man sie daher bei einem relativ kurzen Romaufenthalt ohne Schwierigkeiten aufsuchen und in Augenschein nehmen kann (bei Monumenten in situ sogar in ihrem historischen Kontext, wenn dieser auch durch die Neubebauung in der Umgebung teilweise verstellt wird), und man kann dank der Fotos die Monumente leicht identifizieren. [Eirene. Studia Graeca et Latina]
Allgemein verständlich geschrieben und detail- und nuancenreich erklärt, ist der Band sowohl für den an der Antike Interessierten als auch für den Romkenner von Interesse. [H-Soz-u-Kult]
Es gelingt der Autorin und dem Autor den gegebenen Beispielen in oft weit ausgreifenden, stets interessanten und kompetenten Kommentaren gute Einblicke in viele Bereiche des (antiken) römischen Alltags abzulocken. (...) Ein nützliches Buch für Fachleute als Erinnerung, aber auch und vor allem für Romliebhaber, die sich dem spröden Reiz römischer Grabinschriften unter kundiger Führung annähern wollen. [Tyche]