
Inschriften aus zwei Jahrtausenden
Die hier vorgelegte Sammlung, erstaunlicherweise die erste ihrer Art, möchte alle neugierigen Freunde der Ewigen Stadt einladen, in diesen Inschriften aus zwei Jahrtausenden Senat und Volk, Kaiser und Päpste, Künstler und Literaten sprechen zu hören.
Das durchgehend zweisprachig angelegte Kompendium vereinigt etwa an die zweihundert Inschriften aus dem inneren Stadtbereich zwischen Porta del Popolo, Porta S. Paolo, Peterskirche und Lateranbasilika. Sie ist in vierzehn Spaziergänge von Inschrift zu Inschrift gegliedert. Ausgewählt wurden die historisch, religions-, kunst- und baugeschichtlich interessantesten Inschriften. Die ältesten stammen aus augusteischer Zeit, die jüngsten aus dem Heiligen Jahr 1983–1984; die meisten aus dem päpstlichen Rom seit der Renaissance. Der Autor hat alle Inschriften vor Ort transkribiert und seine so präzisen wie einfühlsamen Übersetzungen mit sachdienlichen Erläuterungen versehen.
Das steinerne Material erhält eine die römische Geschichte erhellende menschliche Stimme – Klaus Bartels‘ Darstellung erweist sich als ein Kunst-, Geschichts- und biographischer Führer von exzellenter Qualität…Dem Verlag gebührt ein besonderes Kompliment für die großzügige und übersichtliche Gestaltung des prachtvollen Bandes. Ein solches kundiges Werk kann in einem Jahrhundert, wenn nicht gar in einem Jahrtausend wohl nur einmal erscheinen. Es ist nicht zuviel behauptet, zu erklären: Hier liegt wahrhaft ein Jahrhundertwerk vor. [Neue Luzerner Zeitung]
Ein tolles Buch macht Furore: Wie Klaus Bartels die römischen Steine sprechen lässt, beeindruckt ... Der "Bartels" ist bereits ein Standardwerk und gehört als solhes in jede Bibliothek. [Cursor. Zeitschrift für Freunde der lateinischen Sprache und europäischen Kultur]

Prof. Dr. Klaus Bartels, Klassischer Philologe, ist einer der tätigsten Vermittler der antiken Kultur. Für seine jahrzehntelang laufenden Kolumnen in großen deutschsprachigen Tageszeitungen (»Streiflichter aus der Antike«, »Wortgeschichten«) und für seine Standardwerke »Veni, vidi, vici« und »Roms sprechende Steine« wurde er 2004 mit dem Preis der Stiftung für Abendländische Ethik und Kultur ausgezeichnet.