
Porsenna – Signorelli – Greco: 3000 Jahre Geschichte und Kultur im Herzen Umbriens Orvieto ist bekannt für sein weitgehend intaktes Stadtbild mit schönen Plätzen und Brunnen, engen mittelalterlichen Gassen, für seinen beeindruckenden Dom und nicht zuletzt für die berühmten Weine der Region.
Doch bereits das antike Orvieto (Velsna oder Volsinii) war eine der mächtigsten Städte und eine der ältesten Siedlungen im etruskischen Zwölfstädtebund. Zwar steht die etruskisch-römische Antike in diesem Sammelband im Mittelpunkt, doch beleuchten die Autoren ebenso das Mittelalter und die Neuzeit. Sie beschäftigen sich mit Geschichte, Topografie, archäologischen Funden, Monumenten und Kunst von Orvieto und der Gegend rund um den Bolsenasee vom 9. Jh. v. Chr. bis in die Gegenwart.
Ein schöner Band, der Orvieto und dessen Umgebung und deren Vergangenheit und Gegenwart gut darstellt und die Zahl der Orvieto-Liebhaber sicher noch weiter anwachsen lässt. [Bücherschau]
Man hat ein gelungenes Konzept erdacht, in dem man das etruskische Orvieto zum Herzstück des Buches wählte, aber darüber hinaus dem Dom, der Landschaft und der Geschichte einen gleich hohen Stellenwert einräumte. (...) Ein Buch, das in die Bibliothek jedes Etruskomanen und Italienliebhaber gehört.[Kulturreportage EU/Brüssel]
Wer auf seiner Orvieto-Reise nciht nur an der Oberfläche schwelche, sondern in die Tiefe gehen will, der ist mit diesem Buch bestens bedient. (...) hier bleibt nichts unbesprochen, was dem Kulturreisenden begegnen könnte.
[Frankfurter Allgemeine Zeitung]

Prof. Dr. Stephan Steingräber ist Archäologe und Professor für Etruskologie an der Università di Roma Tre. Er hat zahlreiche Schriften über Topografie, Nekropolen und Grabmalerei in Etrurien und Unteritalien veröffentlicht.
Guiseppe M. Della Fina ist langjähriger Direktor des Museums »Claudio Faina« in Orvieto.