Verlag Philipp von Zabern


EUR 24,90
SFR 35,90

Bibliografische Daten

01.01.2008; 110 Seiten; 18 x 25 cm; 44 Farb- und 21 s/w-Abb.; geb. mit Schutzumschlag;
ISBN 978-3-8053-3836-3
Günter Grimm

HEROEN • GÖTTER • SCHARLATANE

Heilserwartungen und Heilsbringer der Antike

• Herakles, Dionysos oder Jesus – religiöse Heilsbringer des Altertums • Warum setzte sich Christus gegen die antiken Götter durch?

Schon seit Hades begann, sein Schattenreich zu regieren, sehnten sich die Menschen nach einem attraktiveren Jenseits. Doch anfangs gelangten nur mythische Helden auf die „Insel der Seligen“. Verzweifelt wandte man sich Göttern und mythischen Helden zu, erkor sich einen Dionysos, Herakles oder Achill zum Leitbild. Um die Zeitenwende geriet die antike Welt schließlich in einen Malstrom schicksalhafter Umbrüche: Entwurzelung und Rechtlosigkeit nährten den Wunsch nach einem festem Halt. Zugleich lebten Orakel wieder auf, geheimnisumwitterte Mysterienkulte erblühten, Philosophen wiesen alte und neue Wege zu Glück und Erfolg, Scharen von Hoffnungssuchenden folgten dem Ruf von Wanderpredigern und Wunderheilern.
Da betritt auf einmal ein Mann namens Jesus die Bühne, um die Welt zu verändern …
Wie Heiden und Christen Glaubensinhalte in Szene setzten, wie ihre Protagonisten miteinander umgingen, wie dabei die Macht des Hades verblasste und wie und warum sich Christus schließlich sogar gegen Asklepios durchzusetzen vermochte, ist Thema dieses Buches.


Heroen, Götter, Scharlatane" ist ein sehr empfehlenswertes Buch, gerade auch für Theologen und theologisch Interessierte, das die christliche Religion sozial- und religionsgeschichtlich in der Spätantike verortet und einordnet sowie ihre Aktualität und Attraktivität für viele Menschen bis auf den heutigen Tag aufzeigt. [Sandammeer - Die virtuelle Literaturzeitschrift]

Ein unverzichtliches Buch für alle, die wirklich wissen wollen, was in der Antike geglaubt worden ist. [Karfunkel]