Verlag Philipp von Zabern


Grenzen des Römischen Imperiums
EUR 19,95
SFR 28,90

Bibliografische Daten

01.01.2006; IV, 196 Seiten; 21,5 x 30 cm; 136 Farb-, 15 s/w-, 7 Strichabb.; geb.;
ISBN 978-3-8053-3429-7

Grenzen des Römischen Imperiums

Grenzen und ihre Architektur in den Landschaften Europas, Nordafrikas und des Nahen Ostens sind mehr als steinerne Zeugen der römischen Kultur. In 26 Kapiteln stellen zahlreiche namhafte Autoren alle Facetten der römischen Grenzpolitik von Nordafrika bis Nordrhein-Westfalen, von Spanien bis zum limes Scythicus vor.

Zaberns Bildbände zur Archäologie

Die Grenzen des Römischen Reiches gehören mit einer Länge von über 5000 Kilometern zu einem der größten Bodendenkmale der Welt. Sie prägen mit ihrer Jahrhunderte dauernden Geschichte bis in die Gegenwart die Kulturlandschaften Europas, des Nahen Ostens und Nordafrikas. In vielen Ländern, die einst die Außengrenzen Roms bildeten, ist eine große Anzahl von archäologischen Monumenten vorhanden. Dieser einzigartige Denkmalbestand bietet einen authentischen Einblick in die Antike.
Im Juli 2005 beschloss das Welterbe-Komitee der UNESCO die Aufnahme des obergermanisch-raetischen Limes in die Liste des Weltkulturerbes. Zusammen mit dem Hadrianswall in Großbritannien sollen diesen beiden ersten Teilabschnitten im Rahmen eines multinationalen UNESCO-Welterbe-Projektes „Grenzen des Römischen Reiches“ weitere Staaten entlang der Grenzen des Römischen Imperiums folgen. Der Band will in 26 Beiträgen internationaler Wissenschaftler die vorhandenen Zeugnisse präsentieren, wobei neben denkmalpflegerischen und archäologisch-historischen Aspekten auch aktuelle Bezüge zum Schutz- und Entwicklungskonzept sowie zu den touristischen Nutzungsmöglichkeiten dieses Welterbes angesprochen werden.


Dank seiner übergreifenden Herangehensweise bietet das Buch zur im gleichen Verlag erscheinenden Reihe "Orbis Provinciarum" eine willkommene Ergänzung, die sicher ihre Leserschaft finden wird. [Archäologie in Deutschland]

Dem Verlag ist es wieder gelungen, der Reihe "Zaberns Bildbände zur Archäologie" ein mit seinen zahlreichen und eindrucksvollen Bildern bestechendes Werk anzufügen. Wer ahnen will, was zur Zeit des beginnenden Christentums "die römische Welt" war - es war für die Zeitgenossen die einzige Welt-, der greife zu diesem Buch. [Erbe und Auftrag, Benediktinische Zeitschrift]