
Geheimnisvolle Kultur der Elamer in Alt-Iran
Einblicke in Religion, Kultur und Geschichte Alt-Irans. Reiche Bilder ungewöhnlicher Denkmäler einer kaum bekannten Hochkultur.
Im 5. bis 1. Jt. v. Chr. hatte sich in Alt-Iran eine Hochkultur herausgebildet, die zu den Größten des alten Vorderen Orients zählte – die Kultur der Elamer. Lange vor dem Turm zu Babylon errichteten Elamer die ersten Stufentempel (Zikkurats). Sie trugen entscheidend zur Entwicklung der Schrift bei. Verwaltung, Historiographie, Dichtung und Wissenschaft haben im Iran ihre Wurzeln.
Frauen hatten in dieser Gesellschaft eine ganz besondere Bedeutung – sie bestimmten den legitimen Thronfolger. Schlangen waren allgegenwärtig in der Symbolwelt des Göttlichen. Die Elamer spielten noch nach Untergang ihres Reiches zu Zeiten des persischen Großkönigs Dareios eine besondere Rolle als Gelehrte und Schreiber. Auf der Grundlage neuester Forschungen gibt der Band Einblicke in Religion, Kultur und Geschichte eines Reiches im heutigen Iran, das bislang zu den großen Unbekannten der frühen Hochkulturen des Vorderen Orients zählte.
Heidermarie Kochs Kompendium ist zurzeit das einzige Buch zur Geschichte und Kultur der rätselhaften Elamer, die über gut 3000 Jahre die wirtschaftlichen und politischen Geschicke der Region entscheidend mitbestimmten und in der Frühzeit sogar die kulturelle Entwicklung vorantrieben. Fast nebenbei verrät die Autorin das neueste Wissen über das Leben der Elamer." [Bild der Wissenschaft]
Heidemarie Koch entwirft ein großartiges Panorama Elams. (...) In klarem verständlichem Stil spricht sie alle Aspekte kulturellen und politischen Lebens an, basierend auf neuesten archäologischen, epigraphischen und linguistischen Forschungsergebnissen. Exzellente Fotos dokumentieren Wesentliches und Seltenes. Diese Neuerscheinung wird Altertumsfreunde fesseln und Fachleute zu interdisziplinären Diskussionen anregen." [Spektrum der Wissenschaft]
Vieles darin Erschlossene und vorbildlich u.a. mit wunderbarem Abbildungsmaterial Belegte wäre ohne die profunden Kenntnisse und die darstellerische Kompetenz der Autorin unvorstellbar. (...) So entstand ein faszinierendes, kundiges, beeindruckendes Panorama und Portät einer in vielen bis heute geheimnisumwitterten, über einen Zeitraum von gut dreieinhalbtausend Jahren dominant gebliebenene Kultur, ihrer Um- und Mitwelt, ihres Alltags und ihres Kults. [Jahrbuch Heilige Kunst]