Verlag Philipp von Zabern


EUR 9,90
SFR 14,90

Bibliografische Daten

28.08.2008; 289 Seiten; 22,4 x 14,4 cm; geb. mit Schutzumschlag;
ISBN 978-3-8053-3842-4
Beate Schaefer

Die schwarze Taube

Ein historischer Roman von Zabern

Das Leben in der Stadt ist von Unruhen geprägt, in einer Zeit, als das Christentum seinen Kampf gegen die alten Kulte noch nicht gewonnen hat. Da trifft die leidenschaftliche Schauspielerin Marcia auf Bischof Britto, den erklärten Feind des Theaters.

Historische Romane von Zabern

Trier, im Jahre 382 n. Chr.:
Das Leben in der Stadt wird von Spannungen zwischen Christen und Heiden bestimmt. Römische Tempel brennen, fanatische Christen stören die in ihren Augen gottlosen Theatervorstellungen.
In dieser unruhigen Zeit trifft die schöne Schauspielerin Marcia auf den Feind der Schauspielerei, Bischof Britto. Zugleich fasziniert und abgestoßen voneinander, beginnen sie einen Kampf: Sie kämpft um seine Liebe, er um ihr Seelenheil. Doch ist der, der am Ende gewinnt, auch der Sieger? 
Die Autorin studierte Germanistik und Kunstgeschichte in Frankfurt am Main und arbeitete danach in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, unter anderem für die Umweltstiftung WWF-Deutschland. Als Schriftstellerin trat sie zunächst mit Kurzgeschichten und zwei Libretti für Musiktheater hervor. Im Jahr 2000 folgte ihr Roman Das Orakel von Cumae, sodann 2002 der Roman Bacchantische Nacht. Im Frühjahr 2007 wurde ihr erstes Theaterstück Blinde Hoffnung am Stadttheater Pforzheim uraufgeführt und auch bei den Baden-Württembergischen Theatertagen in Konstanz gezeigt.
 
Homepage von Beate Schaefer: http://beateschaefer.jimdo.com/


Mißtrauen Andersgläubigen gegenüber, Gewaltakte gegen Heiligtümer der anderen Religion und der alleinige Anspruch, der einzig wahre Weg zum Heil zu sein. Beate Schäfer hat in ihrem Roman "Die schwarze Taube" diesen Konflikt in die eng verwobenen Schicksale zweier Menschen gelegt, die sich in Trier im Jahr 382 n. Chr. zufällig über den Weg laufen.(...)Ein entspannendes und packendes Lesevergnügen für die Abende am Kamin. [Karfunkel]

Fast schon detailversessen schildert sie die Proben und Theaterabläufe (...) und webt darum eine außergewöhnliche Liebesgeschichte. Der ewige Kampf von Gut und Böse, von Gottes- und Teufelswerk wird geschickt als Leitfaden der Handlung gewoben, die Figuren bekommen schnell Konturen und das Ende scheint nicht vorhersehbar. [aus-erlesen.de]

Beate Schaefer fesselt in „Die schwarze Taube“ mit einer packenden Geschichte um Liebe, Leidenschaft, Verrat und Verzicht. Die glänzend recherchierten historischen Details lassen das antike heidnische Theater samt Stückrepertoire und Aufführungspraxis lebendig werden. Vorhang auf für ein ergreifendes Tragödienspiel! [redaktion.trier.de]

Ein Buch von

Beate Schaefer

Beate Schaefer, geboren 1961 in Frankfurt am Main, studierte Germanistik und Kunstgeschichte ebenda und schloss ihr Studium mit der Magisterprüfung ab. Sie arbeitete zunächst in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, ehe sie sich 1996 als Übersetzerin und Autorin selbständig machte. Nach ersten Veröffentlichungen von Kurzgeschichten folgte im Jahr 2000 ihr Roman „Das Orakel von Cumae“, eine verrückte Zeitreise in das Rom des Kaisers Augustus und zurück in die Gegenwart. 2001 erfüllte sie sich einen Traum und siedelte für ein Arbeitsjahr nach Rom über. Dort schrieb sie den historischen Roman „Bacchantische Nacht“ über das tragische Schicksal der Tochter des Augustus, Julia, der 2002 erschien. Zurück in Deutschland, arbeitete sie parallel an ihrem ersten Theaterstück „Blinde Hoffnung“, das sich dem Thema Klonen widmet, und an einem Theaterroman, der im spätantiken Trier spielen sollte. „Blinde Hoffnung“ wurde 2007 am Stadttheater Pforzheim erfolgreich uraufgeführt und auch bei den Baden-Württembergischen Theatertagen in Konstanz gezeigt. Im August 2008 erschien dann der historische Roman über die schöne Schauspielerin Marcia und ihre verhängnisvolle Liebe zum Bischof von Trier unter dem Titel "Die Schwarze Taube". Beate Schaefer lebt und arbeitet seit kurzem Kiel.