Verlag Philipp von Zabern


Eine Sonderausstellung im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim

Zypern – Insel der Aphrodite

Tuts Vorkammer
Zypern - die Insel der Aphrodite ist vom 13. März bis 12. September 2010 Gegenstand einer großen Sonerausstellung im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim

Millionen Touristen strömen jedes Jahr auf die Insel Zypern, doch nur wenige wissen, dass sie nicht nur von unvergleichlicher landschaftlicher Schönheit, sondern auch eine archäologische Schatzkammer ist. Unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Republik Zypern und der deutschen Bundeskanzlerin präsentiert das Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim vom 13. März bis 12. September 2010 in der europaweit einzigartigen Schau „Zypern – Insel der Aphrodite“ die reichen Schätze dieser faszinierenden Insel und macht auf Zyperns weitgehend unbekannte Rolle als Wiege der europäischen Kultur aufmerksam.

Zypern blickt aufgrund seiner geografisch zentralen Lage im östlichen Mittelmeer zwischen Europa, Asien und Afrika auf eine turbulente, rund 10.000-jährige Geschichte zurück. Als Knotenpunkt zwischen Orient und Okzident sowie aufgrund seiner Rohstoffe zog der sagenhafte Geburtsort der griechischen Göttin Aphrodite schon seit der Antike zahlreiche Siedler und Eroberer an, die ihre Spuren hinterließen. Bereichert durch lokale Elemente, entwickelte sich eine multikulturelle Gesellschaft, deren archäologische Zeugnisse eine faszinierende Geschichte von der Entstehung der europäischen Kulturen erzählen.

Während um 1800 nur einzelne Forschungsreisende und Sammler die Bedeutung der zyprischen Kunst und Kultur erkannten, machten sich gegen Ende des 19. Jhs. gleich mehrere, teils selbsternannte Forscher auf die Suche nach spektakulären Kunstwerken, die das antike Zypern auch international bekannt machten.

Die aufsehenerregenden Funde einer schwedischen Forschergruppe im Jahr 1929 waren das Ergebnis einer erstmaligen wissenschaftlichen Erforschung der kulturellen Bedeutung Zyperns. Dies führte 1935 zur Gründung des Cyprus Department of Antiquities, dem zahlreiche bedeutende Neufunde sowie die Erhaltung vieler archäologischer Stätten auf Zypern zu verdanken sind. Einen weiteren Aufschwung der zyprischen Archäologie brachte das Jahr 1960 mit der Unabhängigkeit Zyperns und dem verstärkten Interesse des neuen Staates an der eigenen kulturellen Vergangenheit. Die Archäologie Zyperns führt deshalb heute kein Nischendasein mehr, sondern ist international etabliert.

Pünktlich zum 50. Jahrestag der Gründung der Republik Zypern, ist es dem Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim gelungen, erstmals über 200 herausragende Exponate, davon allein rund 120 Objekte aus zyprischen Museen, zu einer exklusiven Ausstellung zusammenzutragen, die mit dem Besucher auf eine spannende Zeitreise durch das antike Zypern geht.

- rpmuseum -

 

Zur Ausstellung erscheint ein reich bebildertes Begleitbuch mit Beiträgen renommierter Zypern-Experten aus dem In- und Ausland.
Es bietet einen fundierten Einblick in die einzigartige Kultur Zyperns auf der Basis des neuesten Forschungsstandes. Kernthemen der Ausstellung wie die Geschichte der bedeutenden Stadtstaaten oder der Einfluss der wechselnden politischen Abhängigkeiten auf die kulturelle Entwicklung Zyperns werden in einzelnen Aufsätzen spannend erläutert.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter www.zypern-ausstellung.de.

Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim
Am Steine 1-2, 31134 Hildesheim
Tel.: 05121-9369-0, Fax: 05121-35283
E-Mail: info@rpmuseum.de,
Internet: www.rpmuseum.de, www.zypern-ausstellung.de