Verlag Philipp von Zabern


Zum Geburts- und Todestag von Shakespeare

"Sein oder Nicht-Sein"

Tuts Vorkammer
Das Gemälde 'The Persian Lady' war für Hildegard Hammerschmidt-Hummel das entscheidende Bilddokument bei der Klärung der Identität der Shakespeareschen 'Dark Lady'. Es zeigt - wie sie nachweisen konnte - die hochschwangere Hofdame Elizabeth Vernon, verheiratete Gräfin von Southampton. In der Kartusche unten rechts befindet sich das bisher fehlende Abschluss-Sonett der 'Dark Lady-Sequenz' der Shakespeareschen Sonette.

Am 23. April jährten sich Geburts- und Todestag des großen Dichters William Shakespeare. Seinem Leben und Wirken widmete Hildegard Hammerschmidt-Hummel ihr Werk "William Shakespeare. Seine Zeit – Sein Leben – Sein Werk".

In ihrem bahnbrechenden Buch führt Hildegard Hammerschmidt-Hummel die enge Vernetzung von Zeit, Leben und Werk des großen Briten vor Augen, insbesondere seine Verwicklung in die dramatischen politischen Ereignisse unter Elisabeth I. und Jakob I. Rund die Hälfte seiner Stücke hielt er wegen ihres explosiven Inhalts zurück. Sie wurden erst sieben Jahre nach seinem Tod gedruckt. Elisabeth I. hatte den Protestantismus zur Staatsreligion erklärt und gedachte, den Katholizismus noch zu ihren Lebezeiten auszurotten. Dies führte zu brutalen Verfolgungen von Priestern und Anhängern der alten Religion, die in den Untergrund oder ins Exil gingen. Hier liegt der Schlüssel zum Verständnis der zahlreichen Geheimnisse und Ungereimtheiten in Shakespeares Leben und Werk. Die Autorin entdeckte und erschloss entscheidende neue Quellen, die es ihr ermöglichten, viele der offenen Fragen überzeugend zu beantworten: Welche Kontakte hatte der Dichter? Wo hielt er sich in den sieben "verlorenen" Jahren auf? Wie erklärt sich sein rasanter Aufstieg als Bühnenautor? Was dachten und schrieben die Zeitgenossen über ihn? Wie erklärt sich seine abrupte Wende zum Tragischen? Warum schrieb er beim Tode der Königin keine einzige Zeile des Gedenkens?

 

 

„Hildegard Hammerschmidt-Hummel [gilt] mit Sicherheit als eine der ganz großen Shakespeare-Kennerinnen. … Ihre … aufwändige Bildbiographie ‚William Shakespeare – Seine Zeit, sein Leben, sein Werk‘ hat es innerhalb weniger Wochen zu einem der absoluten Standardwerke über Person und Werk William Shakespeares geschafft. … Der Dank Abermillionen von Shakespearianern ist ihr sicherlich gewiss.“

ART Quarterly (Vienna)

 

Bisher konnte man annehmen, dass grundsätzliche Neuentdeckungen über Shakespeares Leben kaum zu erwarten seien. …. [Der Autorin] ist ein großartiger Wurf gelungen. Sie hat … der Wissenschaft ein maßgebliches Werk übergeben … Der Leser findet … [hier] alles, was er schon immer über Shakespeare wissen wollte und von dem er glaubte, dass es nie jemand herausbekommen würde.“

Prof. em. Kurt Otten, Anglistik. Mitteilungen des Deutschen Anglistenverbandes

 

„… ein grundlegendes und kapitales Werk, das die ‚gelehrte Welt‘ ebenso tief beeindrucken wird wie einen größeren Leserkreis, dessen Shakespeare-Bild es in Zukunft bestimmen dürfte.“

Prof. em. Karl Christ, Historiker“

 

„… ein großes Buch … Man liest sich fest, man kann gar nicht anders. Denn hier wird ein Zeitalter aufgeblendet, nicht als …gelehrte Abhandlung, sondern verlebendigt und veranschaulicht durch Tausende von Details, die in dieser Form noch nie in einem einzigen Buch über Shakespeare zusammengefasst waren. … Der Magnet ist natürlich die Katholizismusthese, die hier aufs nachdrücklichste belegt wird. Und die Tatsache, dass ... Shakespeare durch die Liebesbeziehung mit der jetzt erhellten ‘Dark Lady’ in die unmittelbare Nähe des Hofes und der elisabethanischen Granden rückt ..., macht aus der Darstellung seines Lebens und seiner Zeit … einen phantastischen Politthriller … An diesem Buch wird man nicht vorbeigehen können.“

Prof. em. Wilhelm Hortmann, Shakespeare-Forscher

 

„Hildegard Hammerschmidt-Hummel hat mit ihren sensationellen … Entdeckungen zur Person und zum Werk von William Shakespeare bereits in den vergangenen Jahren Aufsehen erregt. … Ihr neues Werk … Faszinierend …,  ein schier unglaublich dichtes und reichhaltiges Netz von Einzeltatsachen…, enzyklopädisches Wissen, Forscher-Neugier, interdisziplinäre Mithilfe und intuitive Verknüpfung führen … zu einem echten Erkenntnissprung.“

H.-Viktor von Sury, Theologisches

 

„Prof. Hammerschmidt-Hummel’s new book ... is the latest in a series of original discoveries the Mainz University professor has made ... [It] reads like a mystery story. ... the author proceeds from one fundamental hypothesis - that Shakespeare maintained the old faith - and moves from one nested hypothesis to the next, to explain biographical events as well as features of the works, which had been hitherto incomprehensible. The hard evidence she presents in the form of historical documentation supports each of the hypotheses most convincingly.”

Muriel Mirak-Weissbach, Symbolism.
An International Journal of Critical Aesthetics

 

“Every year new lives of William Shakespeare are churned out by the ever flourishing Shakespeare industry, prompting us to wonder, “Whatever next?” … Now … there has appeared this outstanding survey … by the German scholar, Hildegard Hammerschmidt-Hummel … it is such a delight to turn the pages … what is unique ... is the author’s elaborate and convincing hypothesis that the young William received his [academic] education … on the Catholic continent at the English College founded by William Allen at Douai for just such Catholic boys who avoided Oxford and Cambridge because of the Oath of Supremacy. … Here I have only been able to give a brief outline of all the fascinating wealth of evidence to be found in this volume …”

Emeritus Professor Peter Milward,
The Heythrop Journal (Cambridge)

 

“[Hammerschmidt-]Hummel’s case reveals a remarkable cornucopia of circumstantial evidence. I cannot attempt to weigh the pieces for their merits: … the remarkable … face of Shakespeare on the right sleeve of the portrait of Elizabeth Vernon …, the facial resemblances of her daughter … and even her
granddaughter to the Shakespeare portraits. … Hammerschmidt-Hummel’s treatment of the authentic portraits and the Darmstadt death mask, with their evidence of the cause of death, is a serious historical and medical examination which is more responsible than the amateurish view that Shakespeare dies a consequence of conviviality with Ben Jonson and friends or, more recently, of syphilis.”

Dr. Thomas Merriam, Religion and the Arts

 

“Over the past decade, Hildegard Hammerschmidt-Hummel … has been a scholarly leader in discovering more about Shakespeare.”

Douglas Galbi, U.S., FCC, Purple Motes

 

“A brilliant academic study which can also be thoroughly enjoyed by any layperson. … an outstanding achievement.”

Dr. Paul C. Doherty, London

 

“Her theory makes obvious sense of a long mystery.”

A. N. Wilson, writer, Evening Standard

 

„Prof. [Hammerschmidt-]Hummel is very distinguished Shakespeare authority, whose work could be said to revolutionise our understanding of Shakespeare as a man, and consequently also as a writer.“

Graham Nattrass, former Head of West European Collections, British Library, London